Menschenrechte

Die UNESCO-Clubs sind der Achtung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten verpflichtet. Nach Artikel I Absatz 1 der UNESCO-Verfassung besteht das Ziel der Organisation darin, die Zusammenarbeit zwischen den Völkern auf den Gebieten der Bildung, Wissenschaft und Kultur zu fördern und dadurch zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, „um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind“.

 

Seit der Annahme der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahre 1948 hat die UNESCO zahlreiche Aktivitäten zu deren Verwirklichung unternommen.

 

Die Achtung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten zieht sich als prinzipielle Zielsetzung durch alle Programmbereiche der Organisation.

 

Der Berliner Friedensuhr-Preis

In den Jahren 2003 bis 2014 wurde der Berliner Friedensuhr-Preis durch das Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit verliehen.

Dieser Berliner Friedensuhr-Preis wurde – in Fortführung der zunächst privaten Initiative von Herrn Juwelier Jens Lorenz – an Persönlichkeiten bzw. Institutionen verliehen, die auf Grundlage der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen zur Überwindung von Mauern zwischen Rassen, Klassen, Völkern, Nationen, Kulturen, Ideologien, Konfessionen, Parteien und Menschen exemplarisch beigetragen haben.

Der Preis wurde traditionell jeweils im November oder Dezember verliehen.

Leider konnte die Zusammenarbeit zwischen Herrn Lorenz und dem Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit nicht fortgesetzt werden. Die letzte Friedensuhr wurde 2014 verliehen.

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