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UNESCO-Club Frankenthal unterstützt seit 1982 Sanghé Douka, ein Dorf im Senegal

Kürzlich besuchte Cordula Eckenfels, Vorstandsmitglied des UNESCO Clubs Frankenthal, das Dorf "Sanghé Douka" in Senegal besucht, das seit 1982 vom UNESCO-Club Frankenthal finanziell unterstützt wird.

Sanghé Douka ist ein Dorf mit inzwischen 2.000 Einwohnern. Es ist eines von fünf Gemeinden, die zu Sanghé gehören, das insgesamt 4.000 Bewohner zählt. Seit 1982 ist Victor Sène der dortige Ansprechpartner, der zusammen mit seinem Bruder die Gemeinde und die Schulen betreut und die Wünsche der Bewohner und der Schulen an uns weitergibt. Während dieser Zeit wurde eine Grundschule und ein Gymnasium gebaut, eine Hirsemühle gekauft, eine Hühnerfarm angelegt, Strom und Wasser in jedes Haus gelegt und vieles mehr. Dass jedes Haus Strom und Wasser hat, ist ungewöhnlich. Douka ist die einzige Gemeinde von Sanghé in der das dank der Spenden des UNESCO-Clubs der Fall ist.

In der Grundschule, der "École elementaire", werden zurzeit 200 Schüler von acht Lehrern unterrichtet. Cordula Eckenfels hat die Schule besucht. Seit ihrem letzten Besuch im vergangen Jahr ist die Schülerzahl von 192 auf 200 Schüler angestiegen. Acht Lehrer unterrichten die Schüler. Im vergangenen Jahr hatte sich die Direktorin Strom für ihre Gebäude gewünscht, denn PC und Drucker hatte sie schon. Frau Eckenfels überzeugte sich, dass die Stromleitungen inzwischen gelegt wurden, doch leider wurden sie von der Stadt noch nicht angeschlossen. Der nächste Wunsch der Direktorin ist der Bau eines Abstellraumes für Bücher und Schreibwaren, auch diesen Wunsch wird ihr der UNESCO-Club erfüllen.

Das Lycée besuchen inzwischen 1400 Schüler. Für die 27 Klassen sind nur 21 Klassenräume vorhanden, inzwischen lässt der Direktor drei weitere Räume bauen. Zurzeit lernen 10 Schüler die deutsche Sprache, im neuen Jahr haben sich schon 40 Schüler für den Deutschunterricht angemeldet. Ihr größter Wunsch ist es, einmal Deutschland zu besuchen.

Jeder Schüler muss pro Schuljahr 1.000 CFA bezahlen, das sind rund 15 Euro. Davon werden alle Unkosten bezahlt und vom Rest weitere Klassenräume gebaut, erzählte der Direktor. der Frankenthaler Club hat im vergangenen Jahr die Lehrbücher für den Deutschunterricht bezahlt.

Die Präsidentin des UNESCO-Clubs in Sanghé Douka, Yakh Diouf, und der Bürgermeister Camille Sène, der im Dorf lebt, bedankten sich für die große finanzielle Unterstützung aus Frankenthal während all dieser Jahre.

 

Clubtreffen in Brandenburg:
Was wir tun können - Klimaschutz konkret

5. Berlin-Brandenburgischer Salon - ein Bericht von Dr. Angelika Hüfner, Berliner Komitee für die UNESCO-Arbeit

Der UNESCO-Club Joachimsthal hatte für den 18. Oktober 2015 zum 5.Berlin - Brandenburgischen Salon nach Chorin eingeladen. Im Rahmen der bewährten Stadt-Land Dialoge ging es diesmal um  das Thema „Was wir tun können: Klimaschutz konkret – nachhaltige Waldwirtschaft und energieeffizientes ländliches Bauen“.

Wie schon bei vorherigen Berlin-Brandenburgischen Salongesprächen wurde auch hier wieder einmal sehr deutlich, wie wichtig die UNESCO-Biosphärenreservate für die Bereiche nachhaltige Landnutzung sind, für umweltverträgliches und Ressourcen schonendes Wirtschaften, für Ökosystemleistungen, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere aber als Bildungsorte für nachhaltige Entwicklungen. (Fortsetzung des Berichtes Hier)

 

Mitglieder des UNESCO-Clubs Joachimsthal und des Berliner Komitees für die UNESCO Arbeit  in der Forstverwaltung Chorin im Gespräch über die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für die globalen Nachhaltigkeitsziele und die konkreten Möglichkeiten des eigenen Handelns - hier in historischen Räumen des Klosters Chorin.

 

UNESCO-Club Region Bonn erhielt Abi-Spende für Guatemala

Die Abiturklasse des Wirtschaftsgymnasiums am Bonner Ludwig-Ehrhard-Berufskolleg hat dem UNESCO-Club Region Bonn mehr als 600 Euro gespendet. Jahrgangssprecherin Daryl Mae Racela hatte die Idee zu dieser Spendenaktion. Mit dem Erlös, der bei einer Tombola im Rahmen der Abiturfeier erzielt wurde, wollten die Schüler für ein Projekt spenden, das es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, eine Schulbildung zu erhalten. Das Geld wird daher der Grundschule „Colegio Maya“ in Guatemala zugutekommen, die der UNESCO-Club seit 2009 unterstützt.

Das „Colegio Maya“ ( s. Foto) ist eine private Grundschule, die gegründet wurde, weil die öffentlichen Schulen den Bedarf nicht decken können. Bei seiner Gründung im Jahr 1978 war das Colegio Maya eine der ersten Schulen, in denen die Mayakultur und die Mayasprache in den Unterricht integriert wurden, u.a. lernen die Kinder Maya-K’iché lesen und schreiben. Die Schule gehört zu den Projekten der Vereine „Itzamna – Hilfe für Guatemala e.V.” in Deutschland und „Le K’at” in Guatemala.

 

UNC Bonn

 

 

 

25 Jahre Forum der deutschen UNESCO-Clubs

 


Die Arbeit der UNESCO-Clubs mit Kindern und Jugendlichen ist ein wesentlicher Bestandteil der ehrenamtlichen Aktivitäten der Clubs seit vielen Jahren. Hier im Bild: Eine mexikanische Künstlerin gestaltet auf Einladung des Joachimsthaler UNESCO-Clubs gemeinsam mit Kindern der nahen Grundschule ein Projekt zum Wert des nachhaltgen Umgangs mit natürlichen Ressoucen.

Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit

Das Forum der deutschen UNESCO-Clubs wurde 1990 gegründet. Viele Clubs gab es zu dieser Zeit schon länger, damit wir aber nach außen mit einer Stimme vertreten sein können, taten wir uns zusammen. Die Clubs, die das FORUM sind, haben seither einen sehr vielfältigen und bunten Katalog ihrer ehrenamtlichen Arbeit gefüllt.

 

Wir erhielten zu diesem Geburtstag ein Glückwunschschreiben der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Frau Dr. Metze-Mangold. Darin heißt es: "Vor nunmehr 25 Jahren hat sich das „Forum der UNESCO-Clubs“ auf der Sitzung am 13. Januar 1990 als Arbeitskreis selbstständiger UNESCO-Clubs in Deutschland gegründet. Der Gedanke, die deutsche UNESCO-Clublandschaft im Weltverband der UNESCO-Clubs strukturiert zu vertreten, stand damals und auch heute im Vordergrund. Seitdem hat das Forum neben der Vertretung auf der internationalen Bühne auch national sehr gute Arbeit geleistet und ist vor allem für die DUK ein wichtiger Partner, um die Themen der UNESCO einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In der globalen Nachhaltigkeitspolitik können ambitionierte und professionell vernetzte Clubs den notwendigen Resonanzboden für die vielen Dimensionen von Nachhaltigkeit in der Weltwirtschaft erzeugen. Deutschland spielt hierbei eine wichtige Rolle.
Ich bedanke mich bei Ihnen und allen Mitgliedern für Ihr ehrenamtliches Engagement bei der Umsetzung des UNESCO-Gedankens in der Bevölkerung und ich freue mich, den Dialog mit Blick auf neue Ideen und Konzepte der Clubarbeit fortzusetzen."

 

Wir freuen uns über diese Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit der UNESCO-Clubs, die auch der Präsident der World federation of UNESCO clubs, centres and associations (WFUCA), George On. Christophides, in seinem Glückwunschschreiben zum Ausdruck brachte: "Since its establishment, twenty five years ago, the German Forum of UNESCO Clubs has developed a culture of best practices UNESCO Clubs through its annual meetings and successful activities about which WFUCA is informed occasionally through the reports and other information received. I express our thanks to the German National Commission for UNESCO for its continued cooperation and support to the Forum of UNESCO Clubs in Germany."

 

Rosemarie Landgrebe, Koordinatorin