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UNESCO-Clubs
www.unesco-clubs.de
Kurzinformation
In Deutschland bestehen zurzeit dreizehn aktive, vereinsrechtlich
organisierte UNESCO-Clubs in Aachen, Berlin, Bonn, Düsseldorf,
Essen-Kettwig, Frankenthal, Hamburg, Hannover, Joachimsthal,
Kulmbach, Forum Mittelrheintal, München und Wuppertal.
Die
Deutsche
UNESCO-Kommission erteilt auf Antrag solchen Vereinigungen
das Recht zur Führung des Namens und des Signets der
UNESCO, die nach ihrer Satzung und im vereinsrechtlichen
Rahmen ausschließlich gemeinnützige Zwecke im
Sinne der UNESCO-Verfassung verfolgen. Hierzu hat die Deutsche
UNESCO-Kommission
"Richtlinien für die Bildung von Freundeskreisen"
verabschiedet.
Die
UNESCO-Clubs bestehen ausschließlich aus ehrenamtlichen
Mitgliedern. Sie finanzieren sich aus Mitgliedsbeiträgen,
Verkaufsaktionen und Spenden.
Links
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Forum
der deutschen UNESCO-Clubs
Dreizehn deutsche UNESCO-Clubs haben sich zum "Forum der deutschen UNESCO-Clubs" zusammengeschlossen. Sie sind gemeinschaftlich Mitglied des Weltverbandes WFUCA (World Federation of UNESCO-Clubs, Centres and Associations) und beteiligen sich an internationalen Seminaren und Konferenzen, die in Zusammenarbeit mit dem Weltverband stattfinden. Das Forum der deutschen UNESCO-Clubs ist seit 1996 Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission.
Während die UNESCO-Nationalkommissionen als konstitutionelle Partner das jeweils nationale Organ der UNESCO in einem Mitgliedstaat darstellen, ergänzen die UNESCO-Clubs als deren institutionelle Kooperationspartner die Arbeit der UNESCO an der Basis. Ihr Ziel ist es, die Ideale der UNESCO in der Bevölkerung zu verbreiten und im Sinne der UNESCO-Verfassung die Zusammenarbeit zwischen den Völkern auf den Gebieten der Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zu fördern.
Die
deutschen UNESCO-Clubs treffen sich in halbjährlichem Abstand,
um gemeinsame Vorhaben zu koordinieren.
Ziele und Tätigkeiten
Um der Bevölkerung die Ziele der UNESCO näher zu bringen, verbreiten die Clubs Publikationen der UNESCO und treten mit Veranstaltungen und Ausstellungen an die Öffentlichkeit. Auf ihrem Programm stehen Themen wie das UNESCO-Welterbe, um die Bedeutung außereuropäischen Kulturguts zu vermitteln, oder Studienreisen, die das interkulturelle Verständnis fördern sollen. Bei Auslandsreisen legen die Clubs Wert auf Kontakte mit Gleichgesinnten und auf den Austausch mit UNESCO-Clubs in anderen Ländern. Persönliche Kontakte vertiefen die Kenntnis fremder Sprachen und Kulturen und helfen Brücken zu bauen.
Ein wichtiges Arbeitsfeld der UNESCO-Clubs ist die Spendenwerbung für Modellprojekte mit Partnern vor allem in den ärmsten Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Bei diesen Projekten geht es vorrangig um den Aufbau von Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Lehrwerkstätten, aber auch um den Bau von Bewässerungsanlagen oder die Anschaffung landwirtschaftlicher Gerätschaften. Die Projekte bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Sie berücksichtigen auch kulturelle Traditionen und wirtschaftliche Gegebenheiten der jeweiligen Region. Die Deutschen UNESCO-Clubs unterstützen eine Reihe dieser Projekte, unter anderem ein Behindertenprojekt in Sri Lanka, ein Ausbildungszentrum für Mädchen in Burkina Faso, Schulprojekte in Ghana und Tansania, ein Zentrum für Straßenkinder in Indien oder eine Dorfbibliothek in Sanghé Douka, Senegal.
Kontakt
Forum der
deutschen UNESCO-Clubs
Rosemarie Landgrebe, Koordinatorin
rosemarie.landgrebe@arcormail.de
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