Tagung der UNESCO-Projektschulen zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

05.11.2019

Am 4. und 5. November kamen die UNESCO-Projektschulen im Auswärtigen Amt in Berlin zur Tagung „Bildung ganzheitlich denken: Der Whole-School-Approach als Ressource zur Umsetzung des SDG 4 an UNESCO-Projektschulen“ zusammen.

Auf Einladung des Auswärtigen Amts und der Deutschen UNESCO-Kommission diskutierten die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulkoordinatorinnen und -koordinatoren, wie sie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ganzheitlich und langfristig in ihrem Schulalltag verankern und so zur Umsetzung des Bildungsziels der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen beitragen können.

Internationale Gäste wie Professor Charles Hopkins, Inhaber des UNESCO Chair in Reorienting Education towards Sustainability an der York University in Toronto, Kanada, und Cecilia Barbieri, Leiterin der Abteilung Global Citizenship and Peace Education der UNESCO, bereicherten den Austausch des deutschen Netzwerks mit globalen Perspektiven.

„Die deutschen UNESCO-Projektschulen sind ein aktiver Partner im internationalen Netzwerk der UNESCO-Projektschulen. Dass sie jungen Menschen die Ziele der Vereinten Nationen nahebringen und für multilaterale Zusammenarbeit und Verständigung im In- und Ausland werben, ist gerade jetzt von besonders hohem Wert“, betonte Irmgard Maria Fellner, Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, bei der Eröffnung der Tagung.

Der Schwerpunkt der Tagung lag auf dem Whole-School-Approach. Dieser ganzheitliche Ansatz zur Schulentwicklung bindet alle Beteiligten der Schulgemeinschaft in die Umsetzung des BNE-Konzepts ein. In sieben Workshops wurden die verschiedenen Dimensionen des Whole-School-Approach behandelt. Anhand von Praxisbeispielen entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Ideen für die Umsetzung an ihren Schulen.

 

Foto: Die UNESCO-Projektschulen im Auswärtigen Amt. © Deutsche UNESCO-Kommission